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Während des Aufwachsens:

  • Geburt: Bei der Geburt wird in den meisten Kreisen ein religiöses Ritual vollzogen. Beim Glauben der 18 Götter wird jedes neuntägige Kind in einem Tempel im Namen der neun Hohen gesegnet. In höheren Gesellschaftskreisen bekommen die Kinder zusätzlich für jeden Hohen ein Geschenk, das ihn symbolisiert. Ebenfalls werden neun Symbole der Todsünden verbrannt. Bei ärmeren Familien werden oft nur Gebete durchgeführt oder die Kinder durch bestimmten Rauch gezogen und/oder mit Kräutern gereinigt. Ist das Kind besonders schwächlich gibt es eine besondere Weihung. Bessert sich der Zustand des Neugeborenen bis zu seinem neunten Lebenstag nicht, wird es in der Regel geopfert. Jedoch findet dieser Ritus immer weniger Anklang.

  • Erstes Jahr: Diese Feier bei Vollendung des ersten Lebensjahres wird vor allem in höheren Gesellschaftskreisen durchgeführt, stammt jedoch aus den Armen. Hat ein Kind sein erstes Jahr überlebt wird oft eine Feier veranstaltet und den Göttern gedankt. Diese ist jedoch deutlich kleiner als die zur Geburt. Bei den Armen wird in der Regel nur ein kleines Gebet nach dem ersten Winter ausgeführt, man bindet dem Kind symbolisch einen Schal (idealerweise rot) um, auf dem ein Kreis gestickt ist.

  • Fünfte/Siebtes Jahr: Ist ein Kind fünf oder auch sieben Jahre (Unterschiede nach Region) alt geworden gilt es, seinen zukünftigen Lebensweg festzulegen. Dies ist vor allem wichtig, wenn man das Kind in einen Tempel oder auf eine bestimmte Ausbildung weiter entfernt (letzteres natürlich wieder nur mit dem richtigen Geld) schicken will, verlässt es das Haus.

  • Neuntes Jahr: Wenn ein Kind neun Jahre alt ist oder (bei einem Großteil der Menschen) neun Winter überlebt hat, gelten Kinder als wirkliches Mitglied in der Glaubensgemeinschaft. In jedem Winter bisher hat das Kind zu einem der neun Hohen gebetet (oder die Eltern haben es anfangs für es getan), so dass jeder Gott in einem Jahr das Überleben der kalten Jahreszeit gewährleistet hat. Hat das Kind eine sehr schwere Sünde begangen, kann diese Feier um ein Jahr verschoben werden. Diese Feier haben die Kinder aller Schichten in Gruppen, so dass niemand wirklich alleine ist. In kleineren Grafschaften ist es sogar nicht selten so, dass die Adligen mit den normalen Kindern zusammen ihr neuntes Überleben feiern.

  • Dreizehntes Jahr: Mit dreizehn Jahren gilt ein Junge nicht mehr als Kind sondern als Mann, wenn auch noch nicht als vollwertiger. Jedoch beginnt er zu dieser Zeit immer schwierigere und auch wichtigere Aufgaben übernehmen.

  • Periode: Die erste Periode eines Mädchen wird in der Regel als kleines Fest gefeiert. Nun gilt es nicht mehr als Kind sondern als Frau und auch heiratsfähig. Da dies meist mit zwölf geschieht ist es erlaubt, Mädchen ab zwölf zu verheiraten. Die erste Blutung wird der Göttin Bean gewidmet, die als die der Weiblichkeit gilt. Folglich gibt es bei dem oberen Teil der Gesellschaft größere Festlichkeiten als bei dem unteren.

  • Fünfzehntes Jahr: In diesem Jahr gelten Jungen sowie Mädchen als vollwertige Männer und Frauen. Jedoch liegt der Fokus auf anderen Göttern.

    • Bei Frauen liegt der Fokus auf den weiblichen Göttinnen und auf dem, was sie verkörpern, sprich Folgsamkeit, Sanftheit, Akzeptanz, Güte, Weiblichkeit, Kunst (besonders bezogen auf die der Hausfrau), Ehe, Geduld und Tugend. Traditionell bekommt das Mädchen einen Rosenquarz geschenkt, bei den Ärmeren wird dieser Brauch entweder ausgelassen oder es wird einfach nur ein lang vererbter, kleiner Stein übergezogen oder ein normaler Stein rosa eingefärbt. Bei den Reichen ist der Stein in der Form einer Kette. Außerdem nimmt das Mädchen ein Getränk mit Frauenmantel zu sich, oft auch stark mit Honig gesüßt. Am Ende der Feierlichkeiten badet das Mädchen oder wäscht sich sonst irgendwie notdürftig, was das Ablegen alles Kindlichen symbolisieren soll. Je nach Wohlstand der Familie ist das Wasser mit Ölen und Kräutern durchsetzt.

    • Bei der Zeremonie der Jungen wird natürlich eher auf die Tugenden der männlichen Göttern geachtet, Dankbarkeit, Großzügigkeit und so weiter. Die Reichen bekommen zudem einen kleinen Rubin, als Ring oder Kette getragen. Bei den unteren Schichten ist dieser Brauch weit in Vergessenheit geraten, jedoch werden vereinzelt noch irgendwie rot angemalte Steine oder oft vorkommende Halbedelsteine. Auch bei den Jungen gibt es einen symbolischen Trank, jedoch wird dieser aus Kerbel gebraut und meist mit besonders bitteren Kräutern vermischt, was symbolisieren soll, dass der frisch gebackene Mann auch schwere Zeiten übersteht. Offiziell ist dieses Ritual nach diesen wenigen Schritten zu Ende, jedoch ist es beinahe schon Tradition, dass die, die es sich leisten können, sich noch ein wenig mit Frauen vergnügen.

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